o 18.11.11 Die Riester - R Enten ...Nach 10 Jahren viele Fragen offen

Riester-Rente

 

Zitat  vom  Versicherungsbote    :   

Vorsorge | 09.11.11

Riester - Rente : 

 

Auch nach zehn Jahren viele offene Fragen

Riester-Sparen soll künftigen Ruheständlern dabei helfen, das reduzierte Niveau der gesetzlichen Rente auszugleichen. Doch ob das funktioniert, ist auch nach zehn Jahren nicht klar. Die Datenlage zum Vorsorgesparen ist sehr lückenhaft, zeigt eine Analyse aus dem „Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut“ (WSI) in der „Hans-Böckler-Stiftung".

......                Die Riester-Rente feiert Geburtstag. Vor gut zehn Jahren, im Juni 2001, beschloss der Bundestag das Altersvermögensgesetz, Anfang 2002 trat es in Kraft. Seitdem fördert der Staat bestimmte Anlagen zur privaten Altersvorsorge am Kapitalmarkt. Bis 2009 flossen rund neun Milliarden Euro an Zulagen und Steuerbegünstigungen. Das Vorsorgesparen soll dazu beitragen, dass die Rentner der Zukunft ihren Lebensstandard halten können, wenn die gesetzliche Rente über die kommenden Jahrzehnte deutlich gesenkt wird.

Wird dieses Ziel erreicht? Das haben.....                                              

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Kommentar  E.  Stopp: 

Riester - R Ente ?


Wie jede Medaille hat auch die Riester - R Ente 2 Seiten:
Für den Staat, die Arbeitgeber und die Anbieter ist es das Produkt, was möglichst alle Bundesbürger abschließen sollten:
Die Arbeitgeber schaffen damit den schrittweisen Ausstieg aus der paritätisch finanzierten Rente, der Staat kann seine Sozialleistungen im Alter um die Höher der Riester - R Ente kürzen, die Anbieter scheffeln Profit und die Vermittler die Provision.
Soweit so gut!
Stellt sich die Frage, wurde die Riester -R Ente zu diesem Zweck geschaffen, dann ist es ein Erfolg.
Sollte die Riester - R Ente zur Absicherung der Altersvorsorge der Bürger sein, ist es ein einschlägiger Misserfolg.
Weil:
Belastung aus dem Nettolohn steigt weiter an, da AG nicht mit zahlt.
Die Anzahl der Bürger, die aus dem Nettolohn sich keine private Vorsorge leisten können wird immer größer und diese Gruppe wird vollkommen vergessen.
Riester - R Enten sind teuer, da Abschluß-, Bestandsbetreuung-, Verwaltungskosten sehr hoch sind.
Riester _ R enten haben Fallen, wie die Berufsfalle, die Rendite -Falle ( siehe Sterbetafeln ),
die Sicherheitsfalle ( siehe VAG § 89 , VVG §§ 153, 163,. 169 ), die Verfügbarkeitsfalle,
die bürokratischen Hürden sind unverschämt hoch.
Herr Schwintowski schrieb 2002:
" Der Verwaltungsaufwand, der getrieben werden muss, um die Zulagen zu bekommen, ist gigantisch und wird viele Menschen davon abhalten, die Zulagen durchzusetzen. ..Ein solcher Antrag ist eine Zumutung. Er verstößt übrigens ins einer Art und Anlage gegen das im BGB inzwischen verankerte Transparentgebot. ..." Zitat Ende.
Die Privatisierung unter den Bedingungen der kompletten Deregulierung der Finanz -u. Versicherungsbranche, in Zeiten der Finanzkrise, die eine Systemkrise ist, die nicht vorhandene Kundengeldsicherheit und die vollkommene Enteignung der Kunden ( siehe VAG § 89) sehe ich als wichtige Gründe an, diese Produkte der Rürup -und Riester - R Enten nicht zu empfehlen. Dem Sachwalterwalterurteil folgend kann ich als Makler von diesem Produkten nur abraten. Die Privatisierung der Vorsorge ist gescheitert.
Steuergelder - wie die Riester-Zulagen- gehören in die Rentenkasse Bund, ohne Bedingungen! Die gesetzliche Rente muss durch Verbreiterung der Beitragspflichtigen, Eindämmung von Dumpinglöhnen, Schaffung von Mindestlohn ab 9 € pro Stunde, Wegfall der  Entnahmen durch den Staat und Abschaffung des Arbeitgebergeschenks, dem Einfrieren des Beitragssatzes, gestärkt werden. Die gesetzliche Rente muss den SGB Grundsätzen folgend so hoch sein, dass sie zum Leben ausreichend ist, siehe Grundversorgung im Alter.
Mit dem notwendigem politischen Willen wäre dies möglich.
Damit würde auch die Grundsatzfrage beantwortet:

 

Soll der Mensch der Wirtschaft dienen, oder die Wirtschaft den Menschen?
 

 

 

 

 

 

 
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