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| >>> 27.07.10 Die Loveparade -wie Sie zur Todesparade für 20 Menschen wurde |
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So schreibt Herr Müller von der NachDenkSeite.de : Zitat: 27. Juli 2010 um 17:20 Uhr hier Stellen wir uns vor, Duisburgs OB hätte Ypsilanti (SPD) und nicht Sauerland (CDU) geheißenVerantwortlich: Albrecht Müller | Druckversion | Beitrag versenden | < zurückWäre ein/e linke/r Sozialdemokrat/in Oberbürgermeister von Duisburg, hätte diese/r gegen die Bedenken von Polizei und Feuerwehr und des eigenen Bauordnungsamtes die Genehmigung für die Loveparade durchsetzen lassen und sich hinterher auch noch so billig aus der Verantwortung gestohlen, wie der Oberbürgermeister Sauerland von der CDU dies tut, dann wäre diese Person von Deutschlands Medien in der Luft zerrissen worden. Mit dem CDU-Mann gehen sie ausgesprochen sanft um. Albrecht Müller. Klicken Sie heute auf Google News und geben Sie „Sauerland“ ein, die härtesten Formulierungen sind von der Art „Sitzungsprotokoll belastet Duisburgs OB Sauerland“ (Die Zeit) oder „Gefragt ist Bürgermeister Adolf Sauerland“ (Stern). Er hat nach den Berichten am Tag der Veranstaltung die Genehmigung unterschrieben. Da musste jedem Verantwortlichen schon klar sein, dass die von den eigenen Behörden verhängte maximale Teilnehmerzahl von 250.000 weit überschritten wird. Dieser vorhersehbare Bruch des Genehmigten kommt zu allem anderen hinzu. Und er bleibt bisher im Amt. Und die Medien sind zum großen Teil vornehm. Das ist die immer wieder erkennbare Asymmetrie, mit der die Medien die konkurrierenden Parteien und politischen Lager behandeln. Die Linke – damit ist das linke Lager gemeint und nicht die Linkspartei alleine – muss um das Mehrfache besser sein, um überhaupt einen Blumentopf zu gewinnen, so einseitig sind die Medien im Umgang mit den konkurrierenden Parteien. Es folgt jetzt eine Auswahl von Medienmeldungen, meist vom heutigen Tage. Am Schluss auch noch ein Bericht über die Absage der Loveparade 2009 in Bochum und zur bösen Reaktion auf diese Absage einer sicherheitsbewussten Oberbürgermeisterin der SPD. Beschwerdeflut gegen "Bild" und "bild.de"
Die Leser sehen laut Presserat vor allem Verstöße gegen Pressekodex-Ziffer 11. Dieser richtet sich unter anderem gegen eine "unangemessen sensationelle Darstellung von Gewalt, Brutalität und Leid". Betroffen ist auch Ziffer 8 zu Persönlichkeitsrechten: "bild.de" hatte unter anderem am Samstag Fotos von nur notdürftig mit Tüchern zugedeckten Leichen veröffentlicht. Springer-Verlag: "Bild berichtet angemessen und verhältnismäßig"
BGB § 823Schadensersatzpflicht (1) Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet. (2) Die gleiche Verpflichtung trifft denjenigen, welcher gegen ein den Schutz eines anderen bezweckendes Gesetz verstößt. Ist nach dem Inhalt des Gesetzes ein Verstoß gegen dieses auch ohne Verschulden möglich, so tritt die Ersatzpflicht nur im Falle des Verschuldens ein. |