|
>>> 12.01.10 plusminus Milliardenverluste der Landesbanken |
ARD plusminus am 12.01.2010
Zitat:
Rückschau: Milliardenverluste
Bildunterschrift: ] (© BR) Jeden Tag erreichen den Bürger neue Horrormeldungen und Details zu den Milliardenverlustgeschäften der Landesbanken. Für den Steuerzahler bedeutet das Debakel der öffentlichen Institute vor allem eines: Mit Bürgschaften und Kapitalspritzen in Milliardenhöhe muss er für die faulen Geschäfte der Banken geradestehen.
Mit rund 20 Milliarden Euro Steuergeldern mussten allein die vier größten Landesbanken in den vergangenen Monaten gestützt werden: Die Stuttgarter LBBW, die Düsseldorfer, WestLB, die BayernLB und die HSH Nordbank. Doch wie konnte es zu dem Desaster kommen?
.........
Risiken bleiben beim Steuerzahler
Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle machte sich kürzlich für eine andere Lösung stark: Eine Fusion der Landesbanken. Doch was bringt es den Bürgern, wenn wenige Landesbanken übrigbleiben oder gar nur eine? Auch hier sieht Kaserer längst kein Ende der Probleme: "Diese Lösung halte ich für gefährlich, und zwar deswegen, weil dann der politische Einfluss auf die Landesbanken weiterhin vorhanden sein wird und uns niemand davor schützt, dass in Zukunft nicht wieder die gleichen Fehler gemacht werden wie in der Vergangenheit."
Fazit: Ob Fusion oder Verkauf - Der Bürger wird sich wohl drauf einstellen müssen, noch mehr als die bisherigen 20 Milliarden Euro Steuergelder in die Landesbanken zu stecken.
Beitrag: Katharina Adami, Sebastian Hanisch, Josef Streule
Stand: Mitte Januar 2010
Kommentar E. Stopp : Dem ist nichts hinzuzufügen ! Oder doch? Denn die Verantwortlichen sitzen im Bundestag und in den Ministerien, die schauen zu. Wer hat in diesem Land überhaupt die Macht ?
|