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01.08.2018 Betriebliche Altersvorsorge

 Versicherungsbote  heute :

01.08.2018

Betriebliche Altersvorsorge: „Die Sozialpartner wollen mehr Transparenz – zu Recht“

Zu den fünf bisher existierenden Modellen der Betriebsrente (Direktzusage, Unterstützungskasse, Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds) ist ein weiterer Weg hinzugetreten: das Sozialpartnermodell. Angeboten wird die neue Rente unter anderem von Das Rentenwerk, einem Verein auf Gegenseitigkeit, bei dem die Debeka, HUK-Coburg, Barmenia, Stuttgarter und Gothaer kooperieren. Im Interview mit dem Versicherungsboten spricht Paul Stein, Mitglied der Vorstände der Debeka Versicherungen, ...

 

Mein Kommentar dazu: 

 > >  Sie sahen ( lasen ) einen Werbespot der CDU, SPD ( Nahles) zur weiteren Privatisierung der Vorsorge, hier der Alters-Rente; gesponsert von diversen privaten Finanzkonzernen, zu Lasten der Sozialversicherungen ( Kürzung der Leistung KV, Rente, Arb.losenversich. und Schwächung der Akzeptanz ) und der Pflichtversicherten, zu Gunsten der Profitmaximierung.

> Risiken und Nebenwirkungen ( Akzeptanz der Sozialversicherungen ) tragen allein die Pflichtversicherten, inkl. der Doppelverbeitragung KV im Rentenbezug.

Weitere Info u.a. hier:
vorunruhestand.de
Zitat: " Risiko trägt der Betriebsrentner
Das BRSG enthält das sogenannte Garantieverbot. Wer immer auch eine Betriebsrente anbietet, er muss keine Garantie über die Beitragshöhe mehr abgeben. Das heißt im Umkehrschluss, dass der Versicherte das Risiko selbst trägt. Im Gesetz heißt das wieder verklausuliert so: „Bei einer reinen Beitragszusage hat der Pensionsfonds, die Pensionskasse oder die Direktversicherung dem Versorgungsempfänger auf der Grundlage des planmäßig zuzurechnenden Versorgungskapitals laufende Leistungen der betrieblichen Altersversorgung zu erbringen. Die Höhe der Leistungen darf nicht garantiert werden.“ Das heißt, die Versicherer müssen für Betriebsrenten nach dem Sozialpartnermodell keine Deckungsstöcke mit konservativen Anlagevorschriften mehr aufbauen. Deckungsstock klingt etwas sperrig, heißt vereinfacht gesprochen, Sicherungsvermögen. Warum soll ein Beschäftigter einem Versicherer sein Geld geben, wenn er selbst, sprich der Versicherte, das Risiko übernimmt. Dann kann er sein Geld auch gleich in Eigenregie anlegen und spart damit Anfangsprovision, Verwaltungsgebühr und sonstige Kosten. "
. . . . " Viele wollen an Betriebsrente verdienen " Zitat Ende


>> www.fiala.de
Zitat :
> > Betriebliche Altersversorgung fördert die Altersarmut

Die bAV ist ein sicheres „Steuersparmodell“ für den Arbeitgeber, weil er sich die Sozialversicherung etwa bei Entgeltumwandlung spart. Für den durchschnittlichen Arbeitnehmer erweist sich diese Verlockung einer Abgabenersparnis als Bumerang im Alter, bei Krankheit sowie Arbeitslosigkeit. Denn durch die Entgeltumwandlung fallen nicht nur geringer Beiträge zur DRV, zur GKV sowie bei der Arbeitslosenversicherung an – auch die Leistungen sinken damit entsprechend dauerhaft. . . . .
Doppeltes Insolvenzrisiko durch bAV " Zitat Ende.

> > Oder hier , aktuelle -Sozialpolitik.de, Prof Sell :
aktuelle-sozialpolitik.de
" Von mickrigen Renten, einer falschen Gleichsetzung mit Altersarmut sowie zugleich deren beharrliche Leugnung
. . . .
> Fazit:
Eine weiter ansteigende und in den unteren bis in die mittleren Einkommensgruppen teilweise explodierende Altersarmut (bei gleichzeitiger Zunahme derjenigen, die materiell im Alter aufgrund der ihnen zur Verfügung stehenden multiplen Einkommensquellen sehr gut abgesicherten Älteren) lässt sich im bestehenden System der Alterssicherung nicht mehr aufhalten, es sei denn, man wagt systemverändernde Umbauarbeiten. . . . . Zitat Ende


Das zur Gegendarstellung und der " teilweise explodierende Altersarmut ",
die eben nicht durch BAV aufgehalten wird- im Gegenteil, eher verursacht wird.

Eberhard Stopp         Versicherungsmakler
01.08.2018          15.25 UHR




Meldung vom 2018-08-01 - Fair-Makler.com